Inselurlaub mit Baby auf Menorca

11.08.2018

 

Mein Mutterschaftsurlaub neigt dem Ende zu und was könnte schöner sein, als die verbleibenden letzten Tage dieses einzigartigen Lebensabschnitts mit meiner Familie im Urlaub zu geniessen? Die Antwort ist simpel: Nichts. So haben wir uns spontan dazu entschlossen, ein Last-Minute-Angebot zu buchen und uns auf unvergessliche Tage in Dreisamkeit mit unserer Perle zu freuen. Aber wohin sollte es gehen? Ins Kühle oder ins Warme? In ein Hotel oder in ein Ferienhaus? In Europa oder Übersee? Auf's Festland oder auf eine Insel? Eigentlich alles völlig egal, Hauptsache der Urlaub ist babygerecht. Und so haben wir uns entschlossen, nach Menorca zu reisen und neun Tage Inselleben mit unserer Perle zu geniessen.

 

Zum ersten Mal dort und schon verliebt! Menorca ist eine traumhaft schöne Insel mit unzähligen weissen bis rosafarbenen Stränden mit türkis- bis dunkelblauem Meer und vielen romantischen Buchten, die insbesondere für Sonnenuntergangsliebhaber zu den absoluten "must see"-Reisezielen zählt. Klein aber fein lädt die Insel in unmittelbarer Nähe jeden Ortes aus einer Vielzahl an winzigen Dörfern und ein zwei grösseren Städtchen wie Ciutadella oder die Hauptstadt Mahón zum schlendern, shoppen und verweilen ein. Wir fühlten uns vom ersten Tag an pudelwohl. Dies lag nicht zuletzt an unserem familienfreundlichen Hotel Princesa Playa. An der westlichen Südküste mit zehn Gehminuten zum angrenzenden Strand gelegen war es der perfekte Urlaubsort für uns. Die Hotelanlage glänzte mit ihrem grosszügigen, schattenspendenden Palmengarten und einem riesigen Poolareal, wo für Kiddies Planschbecken in jeglichen Grössen und Tiefen nur darauf warteten, mit nackten Füsschen, trommelnden Händchen und lachenden Gesichtern aufgesucht zu werden.

 

Die unvorhergesehene Hitzewelle, die uns und ganz Europa natürlich just in unseren Urlaubstagen heimsuchte, machte uns dann aber trotz aller Wöhle ganz schön zu schaffen. Lustigerweise litten Mama und Papa weit mehr an den Backofentemperaturen als klein Perle, die sich primär ins Träumeland verabschiedete. War sie dann einmal wach, verbrachten wir viel Zeit im Pool oder im Meer mit ihr. Es war einfach wundervoll zu sehen, wie schnell sie sich an das Salzwasser des Meeres gewöhnt hat uns sich an den kleinen Wellen erfreuen konnte. Meine Perle eben. Als Abwechslung zum Hotelleben haben wir uns dann, wie so oft auf unseren Reisen, einen Mietwagen gegönnt. Einerseits, um die Insel zu erkunden, andererseits, um für ein paar Stunden ins Kühle zu sitzen. Auf unseren Rundfahrten entdeckten wir wunderschöne weisse Fincasiedlungen, versteckte Strandbuchten und unzählige Prärien geziert von kilometerlangen Backsteinmauern. Es waren unvergessliche Anblicke, die zum Innehalten und Geniessen einluden.

 

Unser Urlaub war nicht nur abenteuerlich, sondern auch entspannend. In unserem eingespielten Teamrhythmus wechselten wir uns mit der Babybetreuung ab, so dass Mama nach Monaten endlich wieder ein paar Bücher (es waren zwei) lesen und Papa auf dem Game Boy spielen konnte. Habe ich schon erwähnt, dass ich zwei Kinder habe? Scherz. Das i-Tüpfelchen unseres Urlaubs waren jedoch die enormen Entwicklungsschritte, die unsere Perle auf Menorca gemacht hat. Denn war sie einmal wach, dann übte sie sich vollen Mutes im Sitzen und zog sich an unseren Händen auf ihre winzigen Füsschen hoch, um die Welt aus 69 cm Höhe zu betrachten. Wir könnten stolzer nicht sein. Und so hat sich ein weiterer Familienurlaub dem Ende zugeneigt, den wir mit Wehmut aber auch mit Freuden in unserern Erinnerungen behalten, um weitere Reisen und Urlaube in Angriff zu nehmen. 

 

Bild © Hotel Mama Mia

 

 

 

 

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