BABY & HUND (TEIL 1): WER KOMMT ZUERST?

25.05.2018

 

Als mein Mann und ich uns das erste Mal mit dem Thema "Familienplanung" auseinandergesetzt haben war für uns beide klar: Unsere Perle soll mit einem Hund aufwachsen. Genau so, wie wir beide auch. In unserer Vorstellung gibt es nichts Wertvolleres, als unserem Baby die Liebe zu Tieren und den Respekt vor der Natur mit auf den Lebensweg zu geben. Und das tun wir, jeden Tag aufs Neue. Mit voller Freude.

 

Zwei Jahre lang haben wir uns intensiv mit dem Gedanken eines Hundes im Haus beschäftigt. Wie soll das funktionieren? Wer passt wann auf den Hund auf? Kann man ihn auf die Arbeit mitnehmen? Gibt es Zeiten, in denen wir eine Hundebetreuung benötigen? Wenn ja, wen fragen? Fragen über Fragen schwirrten uns im Kopf herum. Eines war für uns aber von vornherein klar: Wenn wir einen Hund anschaffen, dann wird er wie ein Familienmitglied behandelt. Überall dabei, jederzeit und wo immer möglich. Maximal anderthalb bis zwei Stunden alleine. Längere Wartezeiten, in denen der Hund alleine ausharren müsste, sind für uns persönlich ein absolutes No-Go. Auch wenn "man" sagt, dass ein Hund nach einer halben Stunde die Zeit vergisst, so würden wir trotzdem ein schlechtes Gewissen haben, denn es ist ein Lebewesen, ein Rudeltier und nicht gemacht für die Einsamkeit. Aber wie gesagt, diese Einstellung gilt für uns persönlich.

 

Nachdem wir alle organisatorischen Fragen geklärt hatten waren wir uns einig: Wir wollen einen Hund. Aber auch ein Baby. Also was kommt zuerst? Wir haben uns für den Hund entschieden. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Erziehung des Hundes wesentlich einfacher und schneller vonstattengeht als die eines Babys, eines Kindes, ja gar eines Teenagers. Und so zog Mitte Mai 2017 unsere Hündin Marley bei uns ein. Eine grau-gescheckte Bergamasker-Appenzeller-Mischung mit einem braunen und einem blauen Auge. Der Traum meines Mannes.

 

Als wir Marley zu uns holten, wurden wir gefühlt zu einer Familie. Wir waren nicht länger nur zu zweit. Nein. Marley ist und bleibt unser erstes Baby und wird es auch immer bleiben. Das zweite Baby liess jedoch nicht lange auf sich warten. Jetzt hiess es für uns Gas geben mit der Hundeerziehung. Denn das Ein-mal-eins der Grundkommandos muss sitzen, bevor das Baby ins Haus kommt. Es erfordert Training, Training und nochmals Training. Mit diesem Hintergedanken haben wir in Marleys ersten Lebensjahr die Welpenschule und den anschliessenden Erziehungskurs besucht, haben in der Freizeit so oft wie möglich Kommandos mit ihr geübt und ihr klare Hausregeln beigebracht. Die Arbeit hat sich gelohnt. Denn sie war bereit. Bereit für ihre neue Schwester.

 

Und sie kam. Seit Mitte Januar 2018 sind wir neu zu viert. Wie wir den Start als Eltern mit unserer Perle als neue Mitbewohnerin hingelegt haben und ob das Zusammenleben mit Baby und Hund überhaupt funktioniert erzähle ich euch gerne im zweiten Teil dieses Beitrags. Nur so viel zum Schluss:

 

"Der Hund wurde speziell für Kinder gemacht.

Er ist der Gott der Fröhlichkeit."

 

Henry Ward Beecher

US-amerikanischer Prediger

 

 

Bild © Hotel Mama Mia

 

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