Baby-Erstausstattung von A bis Z (mit Download-Checkliste)

03.05.2019

 

Kaum flattert die frohe Botschaft über den Familiennachwuchs ins Haus, bricht alsbald der Nestbautrieb und somit das Shoppingfieber bei Mama aus. Die kleine, feine Stimme im Kopf beginnt ihren Monolog: "Was brauchen wir alles?", "Sollen wir dies und das wirklich kaufen?", "Können wir etwas oder mehrere Dinge bei Bekannten ausleihen?", "Haben wir etwas vergessen?" Am Ende des Tages ist die Einkaufsliste ellenlang, der Warenkorb im Internet zum Bersten gefüllt und das Kontolimit bis in die roten Zahlen überzogen.  

 

Während meiner ersten Schwangerschaft mit klein Perle habe ich mir über genau diese Fragen stundenlang, ja tagelang, den Kopf zerbrochen. Rückblickend kann ich heute mit Gewissheit sagen, dass die elementarste Frage aller Fragen diese war: Was braucht es am Anfang wirklich? Meine Antwort: Vieles, und vieles nicht. Hätte ich von vornherein eine Liste aller Must-Haves gehabt, wäre mir viel Gedankenchaos und stundenlanges Recherchieren im Internet erspart geblieben. In froher Erwartung unseres Piraten also bin ich nun erneut im Nestbautrieb-Fieber und meine persönliche Checkliste für die Baby-Erstausstattung durchgegangen, die ich euch gerne als Download-PDF anhänge. Zu einigen Punkten ein paar wenige Worte: 

 

MÖBEL - KINDERZIMMER

 

Weniger ist mehr! Ein Babybett, eine Wickelkommode, ein Kleiderschrank, mehr braucht es im Grunde nicht an Möbel. Wir haben uns zusätzlich noch für ein Wandregal für Deko-Sachen, ein weiteres Regal (kann auch ein Sideboard sein) für die meist gegriffenen Dinge wie beispielsweise Spucktücher und Swaddles und einen bequemen Sessel für die Stillzeit respektive die Babyflasche am Morgen und am Abend entschieden.

 

Mein Tipp: Ein einheitliches Möbelset im gleichen Design verleiht der Zimmereinrichtung eine einheitliche Linie und optische Ruhe.

 

 

MÖBEL - WOHNEN

 

Vieles braucht es hier auch nicht, zumindest nicht am Anfang. Mit dem klassischen Tripp Trapp von Stokke und dem dazu passenden Newborn-Einsatz kann das Baby vom ersten Tag an mit zu Tisch "sitzen". Tagsüber empfiehlt sich je nach Belieben eine Babyschaukel oder ein Stubenwagen zum liegen und schlafen.

 

Mein Tipp: Eine Babyschaukel mit integrierter Musik- und Vibrationsfunktion ist der Hit! Und sie kostet nicht viel mehr als herkömmliche Schaukeln ohne Schnickschnack.

 

KINDERWAGEN & AUTOSITZ

 

Die Auswahl des Kinderwagens will gut überlegt sein. Unsere Must-Kriterien waren: höhenverstellbarer Griff für grosse Personen, einfache Handhabung beim Zusammen- und Auseinanderklappen, übereinstimmende Passform mit dem Kofferraum unseres Autos, leichtes Tragegewicht, Robustheit für Spaziergänge über Stock und Stein, Einsatz für Einkäufe, Wendigkeit mit einer Hand möglich und natürlich - wie kann es anders sein - das Design und die Farbe. Wir haben uns für das hellgraue, vierrädrige Modell Viper 4 der Marke ABC Design entschieden. Das Set besteht aus dem Fahrgestell, der Babywanne und dem austauschbaren Sportsitz (ab sechs Monaten). So wächst der Kinderwagen mit dem Kind mit und ist jahrelang einsatzfähig. Beim Autositz durften wir innerhalb der Familie ein MaxiCosi für Neugeborene ausleihen, welches sich sowohl in punkto Handhabung aber auch der Sicherheit sehr bewährt hat.

 

 

KLEIDER & TEXTILIEN

 

Im Allgemeinen wird empfohlen, Babykleidung ab Geburt in der Grösse 56 zu kaufen. Aus Erfahrung empfehle ich jedoch, auch 2-3 Bodys in Grösse 52 anzuschaffen. Insbesondere, wenn das Baby eher klein oder mit einem Geburtsgewicht unter 3'000 Gramm vom Arzt berechnet wird. Absolute Must-Haves sind zudem die bekannten Spucktücher oder "Nuschis", wie wir sie hierzulande nennen. Von denen kann man nie genug haben. Als Mama eines ehemaligen Speihkindes könnt ihr mir das gerne glauben. Ganz wichtig sind dann natürlich auch eine kuschelige Mütze und Söckchen, da Babies ihre Körpertemperatur am schnellsten über die Kopfhaut und die Füssschen verlieren. Je nach Jahreszeit empfehlen sich auch Handschuhe.

 

Mein Tipp für Winterkinder: Gestrickte Baumwolle konserviert die Körperwärme am besten und gibt auch am schnellsten warm. Vielleicht strickt ihr ja gerne... oder die Oma, Tante, Freundin?

 

 

PFLEGE & WOHLBEFINDEN

 

Windeln, Feuchttücher, Babypo-Crème, eine sanfte Haarbürste und ein gutes Babyöl gehört zu jeder Grundausstattung. Ebenso ein Fieberthermometer und eine Baby-Nagelschere. Zur Vorbeugung der gefürchteten Koliken in den ersten drei Lebensmonaten empfiehlt sich ebenfalls ein Wärmekissen für das Babybäuchlein.

 

Mein Tipp: Ein Wärmekissen aus Traubenkernen statt Kirschsteinen ist viel weicher und anschmiegsamer für den zarten Babykörper.

 

 

NAHRUNG & AUSSTATTUNG

 

Wie schon in meinem Beitrag "Die goldene Milchkuh" erzählt ist Stillen nicht jeder Frau Sache.  Bei uns wurde also zeitnah auf Milchpulver und somit auf die Babyflasche umgestellt. Bei den Trinkflaschen und ebenso den Schnullern haben wir uns von Beginn an für die Marke MAM entschieden. Sie sind flach in der Form und perfekt dem Mundinneren respektive der Kieferform von Babies angepasst. 

 

Mein Tipp: Milchpulver, Trinkflaschen und Schnuller einer Marke wählen, die überall im Handel ist, sodass ihr die Sachen schnell zur Hand habt, wenn euch etwas ausgeht.

 

Mehr Details zur Baby-Erstausstattung findet ihr natürlich in meiner Checkliste. Habt ihr noch ein persönliches Must-Have, das nicht auf der Liste ist? Dann freue ich mich über eure Kommentare. Nun wünsche ich viel Freude beim Shoppen und natürlich beim anschliessenden Einrichten eures Kinderzimmers!

 

 

Bilder @ Hotel Mama Mia

 

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